Ich habe gerade bei netzwertig gelesen, dass StudiVZ heute Nacht nun auch einen Newsfeed nach Facebook Vorbild eingeführt hat. So werden jetzt neben den Statusmeldungen im Buschfunk auch die News aus dem Netzwerk aufgezeigt. Jetzt kann man sagen: „Wurde auch Zeit!“ schließlich sind diese Statusmeldungen eigentlich ein enormer Mehrwert für die User bzw. den Betreiber. Schließlich sieht der Nutzer nun immer, was bei seinen Freunden so abgeht und wird passiv berieselt. So wird er ständig durch UGC „entertaint“ und verbringt mehr Zeit auf der Seite. Ob das nun so ist oder nicht, sei dahin gestellt, was aber Fakt ist, es ist halt auch wieder ein 1:1 kopiertes Feature von Facebook. Und bei Facebook funktioniert es super! Der ganze virale Effekt über die Apps und Pages wird dadurch erst spannend! Ganz zu schweigen vom „Like“-Button, der zur Zeit das Netz verändert. Aber es ist halt wieder nur nachgemacht!
Worauf ich hinaus will: Der Feed ist super, der Feed ist cool, aber er ist halt von facebook. Aus welchem Grund auch immer noch Leute in den VZ-Netzwerken sind, sie machen das scheinbar, weil sie nicht auf facebook sein wollen. Wenn die VZs jetzt noch mehr und noch mehr wie facebook wird, dann sagen sich die User doch entweder: „Dann geh ich doch lieber gleich zum Original“ oder „Dann geh ich halt auch nicht mehr ins VZ“! Beides Käse für Holtzbrinck und die VZ-Gruppe! Eigentlich müssten die VZler entlich mal sagen: Das sind unsere Unterschiede, da sind wir besser oder anders als Facebook; hier liegt unser Mehrwert. (Sorry, aber das bisschen Datenschutz auf der Fahne reicht da nicht aus!) Und wer weiß, vielleicht war die Entscheidung den Feed zu bringen auch der Grund für Jodok Batlogg vor zwei Wochen als CTO hinzuschmeißen.
Wie auch immer – ich denke, dass die VZs immer mehr ihre Chance in Deutschland verspielen eine Alternative zu Facebook zu sein. Wenn man schon die gleiche Zielgruppe hat, sollte man eine Alternative bieten und nicht jedes, wenn auch noch so gute, Feature kopieren!








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